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6 Tipps für bessere Reisevideos

Urlaubsfotos mit der Familie anschauen? Ist das etwas wo du wirklich gar keine Lust drauf hast? Warum eigentlich? Man sollte sich doch auf ein spannendes Urlaubsvideo freuen.Genau so ist es! Aber wenn du mit deiner Kamera an spannende, weit entfernte Ort verreist heißt das noch lange nicht, dass automatisch alles spannend ist, wo du deine Kamera drauf hältst. Mit ein paar kleinen Tipps und kurzen Überlegungen kannst du es aber spannend darstellen.

Urlaubsfotos mit der Familie anschauen? Ist das etwas wo du wirklich gar keine Lust drauf hast? Warum eigentlich? Man sollte sich doch auf ein spannendes Urlaubsvideo freuen.

Genau so ist es! Aber wenn du mit deiner Kamera an spannende, weit entfernte Ort verreist heißt das noch lange nicht, dass automatisch alles spannend ist, wo du deine Kamera drauf hältst. Mit ein paar kleinen Tipps und kurzen Überlegungen kannst du es aber spannend darstellen.

Tipp: Im Artikel 5 Stilelemente von Casey Neistat haben wir über interessante Schnitt-, Kamera- und Erzähltechniken von Casey Neistat, einem berühmten Vlogger aus New York City, berichtet.

Schneeverwehte Berge, mysteriöse Tempel und gruselige Höhlen sind für den Zuschauer ohne Kontext nicht interessant. Wie solltest du dein Video aufbauen und auf was solltest du dich konzentrieren, um Interesse zu wecken? Wir haben unsere Tipps in 6 Punkten, die man leicht beherzigen kann, zusammengefasst.

Filme Einstellungen, nicht Clips

Eine Einstellung sollte, genau wie ein Satz, ein Nomen und ein Verb enthalten. Zusammen bilden sie die Bewegung und erzählen die Geschichte in deinen Videos.

Filmst du deine Reisebegleitung Linda untätig, dann ist das keine Einstellung. Interessant wir die Aufnahme erst durch die Tätigkeit, wenn Linda mit dem Empfang vom Hotel spricht, am Lenkrad eines Autos sitzt oder sich Schaufenster anschaut. Solche Szenen tragen zum Erzählen deiner Geschichte bei.

Filme Menschen, nicht Dinge

Sicherlich filmst du auf Reisen zur Erinnerung, um das Video Freunden zu zeigen oder es im Internet zu veröffentlichen. Wenn du dich darauf konzentrierst nur Gebäude und Landschaften zu filmen zeigst du deinen Zuschauern aber lediglich, was sie zu sehen bekommen wenn sie selbst an diesen Ort reisen. Das ist jedoch nicht spannend, zumal es im Internet vermutlich bessere Fotos deiner Reiseziele gibt.

Stell dir stattdessen deine Umwelt nur als deine Bühne vor, auf der du vor deinen Zuschauern auftrittst. Die Bühne wird in zehn Jahren immer noch da sein aber wie hast du den Tag erlebt und wie ging es dir dabei? Vor allem, wenn du nicht alleine reist, und noch andere Leute oder Kinder dabei sind werden sie in zehn Jahren völlig anders aussehen und und genau das solltest du auf Film bannen.

Deine Bühne ist natürlich auch wichtig aber packe sie dort hin, wo sie hin gehört: In den Hintergrund.

Berichte von Details, die nur du kennst

So wie du dich auf Menschen und nicht auf Dinge konzentrierst solltest du auch Personen und nicht Dinge die Geschichte erzählen lassen. Wenn du den Eiffelturm bestiegen hast sind Informationen über dessen Höhe, Baujahr und Bedeutung ganz nett aber das Wissen kann dein Zuschauer sich auch bei Wikipedia besorgen, falls es ihn wirklich interessiert.

Was dein Zuschauer nur von dir erfahren kann ist wie du dich nach dem Aufstieg gefühlt hast, wie es dir gefallen hat und was du danke deiner brandaktuellen Erfahrungen für Empfehlungen geben kannst. Damit bietest du einen Mehrwert den nur du liefern kannst und Leute die dich kennen, können sich in deine Position versetzen und deine Aussagen nachvollziehen.

Mach aus Kleinigkeiten eine Geschichte

Stell dir eine Szene aus einem lokalen Restaurant in China vor. Du warst noch nicht hier, sprichst die Sprache nicht, kannst du Karte nicht lesen und hast großen Hunger. Was wird passieren? Statt nur ein paar Clips von deinem Essen und dem Restaurant zu filmen kannst du eine Geschichte aufziehen bei der du von Problemen und Lösungen berichtest.

Klassisch gesprochen zerlegst du dein Video in Anfang, Mittelteil und Ende. Am Anfang präsentierst du das Setting, im Mittelteil entsteht der Konflikt und am Schluss wird dieser gelöst. So gibst du dem Zuschauer die Möglichkeit mit zu fiebern, denn er  möchte sehen wie das Problem gelöst wird.

Zurück im Restaurant im China. Nachdem du vorgestellt hast wo du bist, stellst du dar wie schwierig es ist etwas zu essen zu bestellen und dass du dich mit dem lokalen Essen nicht auskennst. Der Zuschauer will dann wissen wie du die Probleme gelöst hast und nur du bist in der Position ihm diese Information zu geben.

Filme knapp und sparsam

Du bist im Ski Urlaub, montierst deine Kamera an deinem Helm und lässt sie während der Fahrt einfach laufen. Jede Aufnahme hat etwa 10 Minuten, am Ende jeden Tages hast du 2 Stunden gefilmt und nach einer Woche Urlaub hast du über 10 Stunden Material, das du dir am liebsten nie wieder anschauen, geschweige denn einen Film daraus schneiden möchtest.

Es ist besser nur kurze Clips aufzunehmen, die vielleicht 10 Sekunden lang sind. Am Ende des Tages hast du dann bei 20 Clips bereits über 3 Minuten und nach deinem Urlaub ist dein Archiv mit etwas über einer Stunde noch überschaubar. Vor allem hast du aber nur Clips von etwas interessantem gemacht und damit fällt es dir leicht die Clips zu einem interessanten Video zusammen zu fügen.

Sehenswürdig heißt nicht am wichtigsten

Filmst du nur, wenn du endlich bei einer Sehenswürdigkeit angekommen bist? Dann verpasst du vielleicht das Beste. In fremden Kulturen ist das treiben auf den Straßen manchmal interessanter als die im Lonely Planet beschriebenen Highlights.

Wir empfehlen dir deine Kamera grundsätzlich bei dir zu haben und das interessante im Alltäglichen zu sehen. Denn auch wenn eine Busfahrt dir zu dem Zeitpunkt nicht interessant erscheint könnte sie zum einen zu deinem Video beitragen und zum anderen im Nachhinein doch interessanter sein als vor Ort.

Fazit

Ein gutes Urlaubsvideo ist unterhaltsam und zeigt nicht einfach nur die Landschaft. Sehenswürdigkeiten sind auf Fotos nach wie vor am besten aufgehoben, in einem Video sind sie hingegen dein Bühne auf der du den Zuschauer auf deine Reise mit nimmst.

Mach dir Gedanken, bevor du den Auslöser drückst, und du wirst mit einer reichen Sammlung an spannendem Material nach Hause kommen.

Was hast du für Erfahrungen mit deinen Videos gemacht? War ein Video einer Fernreise ein Flop, oder hast du sehr spannende Sachen produziert? Lass uns doch einen Kommentar da in dem du gerne dein Video verlinken kannst!

Markus ist bereits seit mehreren Jahren als Vlogger unterwegs. Er hat Pro Vlogger gegründet, um dem Erfolg großer YouTuber auf den Grund zu gehen und Anfängern eine Basis zu bieten über die sie einen leichten Einstieg in die Welt des Filme machens finden.

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