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Wir haben uns mit einem Profi unterhalten und ein paar Einblicke und persönliche Erfahrungswerte zu Fotografie und Videografie erhalten. Michael, DER PRINZ, betreibt das ganze auf professionellem Level und ernährt damit seine Familie. Damit hat er schon einiges an Wissen gesammelt, das er jetzt mit uns teilt. Wir haben 10 Fragen zusammengestellt, die dir zum einen seine Person näher bringen und zum anderen ein paar Einblicke in seinen Job geben sollen.

Michael hat das Interview in zwei Videos von jeweils 15 Minuten aufgeteilt. Entsprechend haben wir zwei Artikel aus dem Interview gemacht.

Sehr passend beantwortet Michael unsere Fragen im Vlogging Stil

Unser Interview

Kommen wir direkt zu unseren Fragen an Michael.

ProVlogger: Bist du professionell mit deiner Kamera unterwegs und was für Leistungen bietest du?

Michael: Ja, ich bin professionell mit meinen Kameras unterwegs. Ich bin professioneller Fotograf und Filmer und komme ursprünglich aus dem Bereich Webdesign. Synergetisch hat das ganz gut zusammengepasst.

Welche Leistung biete ich an? Ganz allgemein Fotografie und Filmen. Ich nehme vorzugsweise Menschen auf. vorzugsweise Businessfotografie, Portraits, Veranstaltungen und gerne auch mal eine Hochzeit. Letzteres ist zwar nicht mein Hauptthema aber ein paar mal im Jahr bin ich auch auf Hochzeiten. Hochzeiten trainieren das fotografische Können, denn Hochzeitsfotografie ist mit der Stressigste Job, den man als Fotograf so haben kann. Im Filmbereich bin ich für Businessfilme, Imagefilme und dergleichen zuständig. Das ist mein Hauptbereich. Im Bereich Webdesign gibt es nicht viel zu sagen, ich mache Websites.

ProVlogger: Interessant für uns sind ja Fotografie und besonders Videografie, wie bist du ursprünglich in diese Bereiche gekommen?

Michael: Fotografie ist ein Thema das mich schon seit Jugendtagen beschäftigt. Ich habe mit 16 meine erste Spiegelreflexkamera bekommen und damit gearbeitet. Das ganze Analogthema habe ich mitgemacht. Ich habe in der Dunkelkammer gearbeitet und meine Filme selber entwickelt. Dann habe ich mich lange Zeit nur wenig mit der Fotografie beschäftigt.

Vor ein paar Jahren bin ich dann zur professionellen Fotografie gekommen, was ein wenig mit meiner Webdesign Aktivität zusammen hängt. Ganz häufig gibt es für Websites, die ich meinen Kunden gebaut habe, keine vernünftigen Bilder. Irgendwann wurde ich dann gebeten auf einer Benefizveranstaltung Fotos zu machen und da bin ich zur Fotografie zurück gekehrt und seitdem fotografisch professionell unterwegs. Die Videografie ist eigentlich eine zwangsläufige Weiterentwicklung des ganzen. Ich habe anfangs etwas herum experimentiert und fand es gut Bewegtbild und Standbild zu kombinieren und so bin ich dazu gekommen.

Eine formale Ausbildung habe ich tatsächlich nicht. Es gibt ja aktuell eine Diskussion über die Wiedereinführung der Meisterpflicht, allerdings halte ich das für Quatsch. Du brauchst keinen Meistertitel oder formale Ausbildung, um ein guter Fotograf zu sein. Du musst kreativ sein und du ein gutes Auge haben. Das gilt für die Videografie und für die Fotografie gleichermaßen. Ich habe jedenfalls keine Ausbildung und bin kompletter Autodidakt.

ProVlogger: Was interessiert dich besonders beim Aufnehmen von Fotos und Videos (Landschaft, Leute, Produkte) und was interessiert dich eher nicht?

Michael: Ja, das ist eine gute Frage 😉

Am meisten interessieren mich Menschen. Ich würde mich nicht als den größten Menschenfreund bezeichnen aber ich mag Menschen als Motiv, weil Menschen einfach interessant sind. Ich mag typische Businessphotos, ich stehe echt auf diese saubere Business-Darstellung. Events finde ich ebenfalls gut, weil sie Action bedeuten. Auf Events kannst du nicht viel voraus planen, du musst dein Material unter Kontrolle haben! Studio-Fotografie ist hingegen das genaue Gegenteil, da kannst du alles genau planen und hast alles im Griff.

Zuletzt mag ich schön inszenierte Produktfotografie. Das ist noch planbarer als Fotografie mit Menschen, weil Produkte problemlos ein paar Stunden herumstehen können und sie niemals beschweren werden.

Mit Landschafts- und Makrofotografie beschäftige ich mich ebenfalls gerne, allerdings ist das nicht mein Hauptthema.

Was ich mal ausprobiert habe und sicher nicht häufiger machen werde ist Baby Fotografie. Es ist ein spannendes Thema aber es ist einfach nicht mein Thema. Wer das kann: super. Ich möchte mich auch nicht nur auf ein Thema konzentrieren, das wäre mir zu einseitig. Ich möchte breiter aufgestellt sein aber ich mache nicht alles!

ProVlogger: Vor welchem Hintergrund hast du entschieden auf YouTube aktiv zu werden?

Michael: Ich bin vor allem auf YouTube, weil ich üben will. Viele YouTube Videos zu produzieren hilft mir dabei, meine Schnittfähigkeiten und Editierfähigkeiten auszuweiten und zu verbessern. Das ist der Hauptgrund weshalb ich auf YouTube bin und das gilt auch nach wie vor.

Mittlerweile allerdings, da ich ja nun die 1000 Abonnenten überschritten habe und mehr Möglichkeiten habe mit meiner Community zu interagieren, geht es mir nun auch mehr um den Austausch mit der Community. Ich bringe gerne Menschen etwas bei und erkläre gerne.

Tipp: Zu dieser Frage hat Michael bereits ein komplettes Video abgedreht (zum Video)

Es geht natürlich auch darum meine Zuschauer zu erreichen. Wenn ich keine aktive Community hätte und niemand zuschauen würde, dann müsste ich meine Videos nicht auf YouTube veröffentlichen.

Machen wir uns nichts vor, zuletzt hat auch etwas mit Selbstbestätigung zu tun 😉

ProVlogger: Wieviel Zeit investierst du in YouTube und dein dortiges Netzwerk?

Michael: Es ist sehr unterschiedlich wie viel Zeit ich in YouTube investiere. Als ich mal Leerlauf und etwas mehr Zeit hatte, habe ich 3 Videos pro Woche veröffentlicht. Das ist auf Dauer aber nicht machbar. Realistisch ist ein Video pro Woche heraus zu bringen. Das ist aber auch schon sportlich.

Für ein Video, das am Ende 3 – 5 Minuten lang sein wird, brauche ich etwa 2 – 3 Stunden. Bei einem längeren Vlog, in dem viel B-Roll eingebaut wird, können es auch mal 2 – 3 Tage sein. Da steckt viel Arbeit drin und ich muss das ganze ja in meinen normalen Arbeitsfluss unterbringen. Ich kümmere mich neben meinem Job um einen großen alten Fachwerkhof und meine Familie, viel Zeit bleibt mir also nicht.

Neben den Videos gehört jauch die Community dazu. Interaktion und das Beantworten von Kommentaren viel Zeit in Anspruch. Ich finde das insgesamt gut handhabbar, weil ich schneller werde. Ich habe mir Routinen angewöhnt, die es mir erlauben schneller zu arbeiten und halbwegs regelmäßig Content heraus zu bringen.

Ob sich mein Social Media Verhalten geändert hat? Durchaus. Ich habe zum einen schon Anfragen über Social Media bekommen, zum anderen habe ich neue Kontakte geknüpft. Für mich ist YouTube neben Instagramm und Facebook momentan der relevanteste Social Media Kanal, wobei YouTube wichtiger ist als alle anderen Kanäle. YouTube ist für mich interessant geworden, weil relativ viel Kommunikation darüber passiert und das finde ich wirklich spannend. Ich hätte es so nicht erwartet und obwohl der Kanal schon seit über einem Jahr besteht habe ich erst im Februar richtig angefangen damit durchzustarten. Das hat soweit auch gut funktioniert.

Halbzeit

Wir unterbrechen das Interview an dieser Stelle. Im zweiten Teil geht es um Michaels technischen Background und was er für Ausrüstung einsetzt. Den zweiten Teil findest du hier:

Über Michael alias DER PRINZ

Michael ist als professioneller Fotograf und Filmemacher unterwegs und kommt ursprünglich aus dem Bereich Webdesign. Er Arbeit am liebsten mit Kameras aus dem Hause Canon und besitzt eine Canon 6D Mark ii und eine Canon M50, die beide gleichermaßen auf ihrem Gebiet hervorragende Qualität liefern. Seit kurzen arbeitet Michael verstärkt an seinem YouTube Auftritt und hat seine Zuschauerzahlen in kurzer Zeit schon auf über 1000 erhöhen können!

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für das Interview! Ihr findet Michael unter anderem hier:

Markus ist bereits seit mehreren Jahren als Vlogger unterwegs. Er hat Pro Vlogger gegründet, um dem Erfolg großer YouTuber auf den Grund zu gehen und Anfängern eine Basis zu bieten über die sie einen leichten Einstieg in die Welt des Filme machens finden.

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