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Einen Podcast starten ist einfach

Du willst mit einem Podcast durchstarten und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Zum Glück ist das alles gar nicht so kompliziert! Als ProVlogger konzentrieren wir uns zwar auf Video, nur Audio zu veröffentlichen ist dem aber gar nicht so unähnlich. Vor allem, weil ein Teil der Ausrüstung eh der gleiche ist.

Schon gewusst? Der ProVlogger Podcast ist bei iTunes und bei Spotify

Außerdem enthält dieser Artikel Werbung.

Technik für deinen Podcast

Einen Podcast einzurichten ist eine technische Hürde, die abschreckend wirken kann. Wenn du dich damit befasst merkst du schnell, dass der Aufwand sich doch in Grenzen hält. Wenn du die technische Ausrüstung hast und symphatisch von Themen erzählen kannst, die die Leute interessieren, kann eigentlich nichts schief gehen!

Deine Hardware

Bevor du etwas kaufst empfehlen wir dir die Mikros auszuprobieren, die du bereits besitzt. Dein Smartphone oder das interne Mikro deines Notebooks haben eine Qualität, die brauchbar aber nicht wirklich gut sind. Du siehst dann was für Probleme auftreten: Blecherner Ton und Hall in Räumen mit glatten Wänden.

Tipp: Guter Klang ist das wichtigste. Lege alles daran den bestmöglichen Ton zu produzieren!

Ein gutes Mikrofon

Alles dreht sich um dein Mikrofon. Willst du guten Klang, dann musst du etwas Geld in die Hand nehmen und dir etwas qualitativ hochwertiges kaufen! Wir sind keine Fans vom Gear-Does-Not-Matter-Gedanke. Wenn der Ton nicht gut ist hört niemand den Podcast gerne.

Wir empfehlen dir ein Mikrofon, das du per Usb an deinem Rechner anschließen kannst. Genauer gesagt empfehlen wir dir das Rode NT-USB. Nachdem wir über ein Dutzend Mikrofone verwendet und ausprobiert haben ist dies nun so gut, dass wir uns nicht weiter verbessern müssen.

Empfehlung: Das Rode NT-USB ist perfekt! (bei Amazon)

Wie du im Bild siehst bringt das Mikrofon einen Pop-Filter und einen kleinen Tripod mit. Der Pop-Filter schirmt die knackenden Töne von Pop-Geräuschen ab, wie der Name schon sagt. Ein vernünftiger Tripod bzw Ständer ist sinnvoll, um Geräusche, die über die selbigen übertragen werden, abzuschirmen. Er kostet allerdings auch nochmal gutes Geld, zum Start ist deshalb eine kleine Sparvariante sinnvoll.

Tipp: Die richtige Einrichtung deines Studios ist wichtig! Glatte Oberflächen führen zu hallendem Ton, den per Filter los zu werden ist schwierig. Du kannst dir behelfen, indem du glatte Oberflächen mit Decken oder Laken abdeckst. Tatsächlich gibt es Podcaster, die in ihrem Kleiderschrank Folgen aufgenommen haben, da der Ton dort sehr gut ist.

Benutze Kopfhörer

Wenn du deine Folge schneidest und den Ton nur über die internen Speaker von deinem Notebook prüfst wirst du vermutlich schockiert sein, wenn du den Ton mal auf einer guten Anlage oder mit anständigen Kopfhörern prüfst. Qualität der Filter mit Hilfe von internen Lautsprechern eines Notebooks festzustellen ist nicht möglich weil die Lautsprecher selber das Klangbild zu sehr verzerren. Besorge dir deswegen Kopfhörer mit denen du den Ton prüfen kannst.

Wenn du keine Kopfhörer besitzt reicht zum Beispiel dieser von Sony (bei Amazon) völlig aus.

Deine Software

Du kannst mit kostenloser Software starten. Vielleicht reicht dir das auch schon vollkommen aus. Ein paar empfehlenswerte Apps sind folgende:

  • Ocenaudio ist hervorragend geeignet eine Audiodatei aufzunehmen, zu schneiden und zu filtern. Zum Mischen ist dieses Programm hingegen gar nicht geeignet. (zur Website)
  • Audacity bietet alles, was man zum Bearbeiten und Mischen eines Podcasts braucht. Die Bedienung ist etwas hakelig aber vom Funktionsumfang grundsätzlich vollkommen in Ordnung. Mischen ist hiermit auch gar kein Problem. (zur Website).

Als Vlogger sind wir jetzt allerdings dazu übergegangen, unser Schnittprogramm auch für Podcasts zu benutzen. Der ProVlogger Podcast ist komplett mit Final Cut Pro X geschnitten. Hier ist alles vorhanden, was du zur Verarbeitung deiner Tonspuren benötigst und du kannst am Schluss deinen Ton ohne Video exportieren und brauchst außerdem kein neues Programm zu lernen.

Deinen Podcast hosten

Auch beim Hosting deines Podcasts gibt es verschiedene Lösung. Die einfachsten davon sind auch kostenlos. Die absolut einfachsten Lösungen deinen Podcast zu hosten sind die folgenden beiden:

  • Soundcloud ist ein sehr beliebter Anbieter zum verbreiten von Musik und Audiodaten. Mit Soundcloud kannst du deinen Podcast in weniger als einer Stunde fertig einrichten. Die offizielle Seite über Podcasting auf Soundcloud beschreibt alles zu dem Thema im Detail (zur Website).
  • WordPress ist ein sehr verbreitetes Blog System. Mit einem Plugin kann man es einfach zu einem Podcasting Dienst erweitern. Ich benutze zum Beispiel das Seriously Simple Podcast Plugin (zum Plugin), das sehr einfach zu benutzen ist. Es gibt ein zusätzliches Plugin für Statistiken. Bedenke dass die Audiodaten mit diesem Plugin direkt von Deinem Webserver geladen werden und Dir eine entsprechende Bandbreite zu Verfügung stehen sollte!

Deinen Podcast verbreiten

Wenn es dein Traum ist deinen Podcast irgendwann bei Spotify oder iTunes zu hören solltest du wissen, dass sich das ebenfalls einfach und kostenlos einrichten lässt. Denke daran, dass die Podcast auf den Plattformen auch bewertet werden kann und lies dir die Bewertung deshalb gelegentlich auch durch. So erfährst du, was deine Zuhörer wollen.

  • iTunes Melde dich bei Podcast Connect mit deiner AppleId an (zur Website). Füge deinen Podcast hinzu, indem du deinen RSS Feed übermittelst. Die Bestätigung kann ein paar Tage dauern, bei Erfolg wirst du eine E-Mail erhalten!
  • Spotify Melde dich bei Spotify für Podcaster an (zur Website) und Füge deinen Podcast hinzu, indem du deinen RSS Feed übermittels.

Der ProVlogger Podcast

 

Dies sind die letzten Episoden vom Pro Vlogger Podcast.Natürlich machen wir auch etwas Werbung in eigener Sache.

Du kannst uns auch bei iTunes und bei Spotify folgen.

Wie sind deine Erfahrungen? Führst du einen Podcast oder willst bald anfangen? Was für ein Mikro benutzt du und womit schneidest du? Lass uns gerne einen Kommentar da, damit wir dazu lernen können!

Markus ist bereits seit mehreren Jahren als Vlogger unterwegs. Er hat Pro Vlogger gegründet, um dem Erfolg großer YouTuber auf den Grund zu gehen und Anfängern eine Basis zu bieten über die sie einen leichten Einstieg in die Welt des Filme machens finden.

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